- Hundepfoten SaarPfalz e.V.
Häufige Fragen
Hier beantworten wir die Fragen, die uns am häufigsten erreichen: rund um die Adoption, die Schutzgebühr, Transport und Abholung, die Gesundheit unserer Hunde, Pflegestellen, Spenden und unseren Verein.
Fragen & Antworten
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Adoption & Vermittlung
Wie läuft eine Adoption bei Ihnen ab?
Unsere Hunde leben meist noch in unseren Partner-Tierheimen in der Slowakei und kommen erst nach Deutschland, wenn sie ein Zuhause gefunden haben. Der Weg dorthin sieht so aus:
- Sie sehen sich unsere Hunde unter Zuhause gesucht an.
- Sie füllen den Adoptionsantrag aus. Das dauert etwa zehn Minuten.
- Unser Vermittlungsteam meldet sich per Telefon oder E-Mail und bespricht alles Weitere mit Ihnen.
- Wir führen eine Vorkontrolle bei Ihnen zu Hause durch.
- Passt alles, schließen wir den Adoptionsvertrag und Ihr Hund reist mit unserem nächsten Transport an.
- Am Transporttag holen Sie Ihren Hund an einem unserer Abholorte ab.
Habe ich mit dem Adoptionsantrag einen Anspruch auf den Hund?
Nein. Der Antrag ist unverbindlich und begründet keinen Anspruch auf einen bestimmten Hund. Er hilft uns, Sie und Ihre Lebenssituation kennenzulernen. Wir vermitteln erst, wenn wir sicher sind, dass Hund und Mensch gut zusammenpassen und das neue Zuhause geprüft ist.
Was ist eine Vorkontrolle und warum ist sie nötig?
Bei der Vorkontrolle besucht Sie jemand von uns oder einer Partnerorganisation zu Hause. Wir möchten sehen, wo und wie der Hund leben wird, und offene Fragen persönlich mit Ihnen klären. Es geht nicht darum, Sie zu bewerten, sondern darum, dass der Hund ein dauerhaftes Zuhause findet. Ohne Vorkontrolle geben wir keinen Hund ab.
Kann ich den Hund vorher kennenlernen?
Die meisten unserer Hunde warten in der Slowakei auf ihre Familie. Wir vermitteln sie direkt von dort, damit sie nicht unnötig lange im Tierheim bleiben oder mehrfach umziehen müssen. Ein persönliches Kennenlernen vorab ist deshalb meist nicht möglich. Dafür geben wir Ihnen alle Informationen weiter, die uns die Tierschützer vor Ort über Charakter und Verträglichkeit mitteilen. Fragen Sie uns gern alles, was Ihnen wichtig ist.
Lebt ein Hund bereits auf einer Pflegestelle in Deutschland, können Sie ihn nach Absprache dort besuchen.
Ich wohne zur Miete. Was muss ich beachten?
Wir brauchen die Zustimmung Ihres Vermieters zur Hundehaltung, entweder schriftlich oder als Regelung im Mietvertrag. Bitte klären Sie das, bevor Sie einen Antrag stellen. So ersparen Sie sich und dem Hund eine Enttäuschung.
Ich bin berufstätig oder habe noch nie einen Hund gehabt. Kann ich trotzdem adoptieren?
Ja, grundsätzlich schon. Wichtig ist, dass Sie im Antrag ehrlich angeben, wie lange der Hund täglich allein bleiben müsste und welche Erfahrung Sie mitbringen. Manche Hunde kommen gut mit Anfängern zurecht, andere brauchen erfahrene Menschen. Wir beraten Sie gern, welcher Hund zu Ihrem Alltag passt. Den Besuch einer Hundeschule empfehlen wir allen, gerade am Anfang.
Ich wohne nicht im Saarland. Kann ich trotzdem einen Hund adoptieren?
Ja. Neben unserem Vereinsheim in Marpingen-Urexweiler bieten wir je nach Transport Abholpunkte entlang der Strecke an, zum Beispiel im Raum Hockenheim oder im Raum Regensburg. Bitte stellen Sie nur dann einen Antrag, wenn Sie bereit sind, Ihren Hund am Transporttag dort persönlich abzuholen.
Wie lange dauert es vom Antrag bis zum Einzug?
Das hängt vor allem davon ab, wann der nächste Transport startet und wie schnell wir die Vorkontrolle vereinbaren können. Ist alles geklärt, reist Ihr Hund mit dem nächsten passenden Transport an. Den genauen Termin besprechen wir mit Ihnen persönlich.
Warum finde ich auf der Website gerade keine Hunde?
Es gibt Zeiten, in denen wir keine Hunde vermitteln, zum Beispiel zwischen zwei Transportphasen. Den aktuellen Stand finden Sie unter Zuhause gesucht. Dort sind auch die Portale verlinkt, auf denen wir unsere Hunde vorstellen, etwa Facebook und Instagram.
Schutzgebühr & Kosten
Warum kostet ein Hund eine Schutzgebühr?
Bevor ein Hund zu Ihnen kommt, entstehen uns einige Kosten: für die entstandenen Unkosten in den Tierheimen in der Slowakei, Tierarztrechnungen und Impfungen, Mikrochip, EU-Heimtierausweis, gegebenenfalls Kastration, Transportpapiere und den Transport selbst. Die Schutzgebühr deckt einen Teil davon. Sie fließt vollständig zurück in den Tierschutz und ermöglicht die Rettung der nächsten Hunde.
Die Schutzgebühr hat noch einen zweiten Zweck: Sie soll verhindern, dass Hunde weiterverkauft werden oder in falsche Hände geraten. Bei uns arbeiten alle ehrenamtlich, niemand verdient an einer Vermittlung.
Wie hoch ist die Schutzgebühr?
Die Schutzgebühr steht im Steckbrief des jeweiligen Hundes. Sie hängt unter anderem davon ab, ob der Hund kastriert ist. Ältere Hunde und Hunde mit gesundheitlichen Einschränkungen geben wir trotz Verlusten für uns i.d.R. günstiger ab, denn auch sie sollen ein schönes Zuhause finden.
Wann und wie bezahle ich die Schutzgebühr?
Die Schutzgebühr wird bei der Übergabe des Hundes fällig. Sie können sie vorher überweisen oder am Transporttag bar bezahlen. Eine Ratenzahlung können wir leider nicht anbieten, weil jeder Euro direkt in die Rettung weiterer Hunde fließt.
Mit welchen laufenden Kosten sollte ich rechnen?
Neben der Schutzgebühr sollten Sie Futter, Ausstattung, regelmäßige Tierarztbesuche (zum Beispiel Impfungen und Wurmkuren), Hundesteuer und eine Hundehaftpflichtversicherung einplanen. Legen Sie außerdem eine Rücklage für unerwartete Tierarztkosten an oder schließen Sie eine Tierkrankenversicherung ab.
Transport & Abholung
Wie kommen die Hunde nach Deutschland?
Wir fahren selbst etwa alle fünf Wochen, in die Slowakei und holen die Hunde dort ab. Wir beauftragen keine fremden Transportunternehmen. Unsere Transporte sind beim Veterinäramt angemeldet und laufen mit zugelassenen Fahrzeugen nach den Vorgaben der EU-Tiertransportverordnung (EG) Nr. 1/2005. So kennen wir die Tierschützer und Hunde vor Ort aus erster Hand.
Wo hole ich meinen Hund ab?
Unser Abholort ist das Vereinsheim in der Straße Zum Roppertsborn 42b, 66646 Marpingen-Urexweiler. Für Adoptanten von weiter weg bieten wir oft zusätzliche Abholpunkte entlang der Transportstrecke an, zum Beispiel im Raum Hockenheim oder im Raum Regensburg. Welche Punkte angefahren werden, legen wir kurz vor dem Transport fest, je nachdem, woher die Adoptanten kommen. Von der Route abweichen können wir nicht, denn jeder Umweg verlängert die Fahrt für alle Hunde im Fahrzeug.
Wann kommt der Transport an?
Eine feste Ankunftszeit können wir nicht nennen. Die einfache Strecke ist rund 1.150 km lang, allein das sind etwa elf Stunden reine Fahrzeit. Dazu kommen das Verladen in mehreren Tierheimen, Tankstopps, die vorgeschriebenen Pausen und manchmal Staus oder schlechtes Wetter. Die Übergabe kann deshalb auch spät abends oder nachts stattfinden. Am Transporttag halten wir Sie über den Stand der Fahrt auf dem Laufenden.
Bringen Sie mir den Hund nach Hause?
Nein, einen Haustürservice bieten wir nicht an. Bitte holen Sie Ihren Hund am Transporttag persönlich an dem vereinbarten Abholort ab. Wir haben keine Zwingeranlage und können Hunde nicht über Stunden oder Tage unterbringen. Wenn Sie kein Auto haben, können Sie selbst eine Mitfahrgelegenheit organisieren. Manchmal bilden Adoptanten aus derselben Gegend auch Fahrgemeinschaften.
Wie läuft die Übergabe ab?
In unserem Vereinsheim übergeben wir die Hunde in einer beheizten Halle mit Schleusensystem. Unser Team bereitet jeden Hund einzeln vor: Er wird angeleint, bekommt sein Geschirr und wird erst dann zu Ihnen gebracht. So verhindern wir, dass ein Hund in der Aufregung entwischt. Die Papiere erhalten Sie direkt bei der Übergabe. Während Sie warten, stehen Kaffee, Tee, kalte Getränke und meist ein paar Snacks bereit.
Welche Papiere bekomme ich mit dem Hund?
Ihr Hund hat einen EU-Heimtierausweis mit den eingetragenen Impfungen und der Chipnummer. Außerdem erhalten Sie die TRACES-Bescheinigung, mit der Sie die legale Einreise Ihres Hundes jederzeit gegenüber dem Veterinäramt nachweisen können.
Gesundheit, Alter & Größe
Sind die Hunde geimpft, gechipt und tierärztlich untersucht?
Ja. Alle Hunde werden in der Slowakei tierärztlich untersucht, gechipt und gegen Tollwut geimpft. Zusätzlich lassen wir sie gegen die häufigsten Hundekrankheiten impfen, obwohl das für die Einreise nicht vorgeschrieben ist. Jeder Hund hat einen EU-Heimtierausweis. Vor der Ausreise wird er noch einmal amtlich auf seine Reisetauglichkeit untersucht.
Sind die Hunde gesund?
Nach bestem Wissen und Gewissen. Bekannte Erkrankungen oder Einschränkungen nennen wir immer im Steckbrief des Hundes. Trotz sorgfältiger Untersuchung kann aber niemand garantieren, dass eine Krankheit nicht doch unentdeckt bleibt. Sollte Ihnen nach der Adoption etwas auffallen, melden Sie sich bitte bei uns.
Sind die Hunde kastriert?
Das ist von Hund zu Hund verschieden. Ob ein Hund kastriert ist, steht in seinem Steckbrief. Welpen und junge Hunde sind meist noch nicht kastriert.
Was ist mit Mittelmeerkrankheiten?
Krankheiten wie Leishmaniose, Babesiose oder Ehrlichiose werden durch Mücken und Zecken übertragen und kommen vor allem in Südeuropa vor. In der Slowakei sind sie bisher nur in Einzelfällen aufgetreten, auch weil die Winter dort sehr kalt sind. Wenn Sie sichergehen möchten, sprechen Sie Ihren Tierarzt nach der Ankunft auf einen Test an.
Wie genau ist die Altersangabe?
Die meisten unserer Hunde sind Fundhunde, ihr genaues Geburtsdatum kennt niemand. Die Tierschützer vor Ort schätzen das Alter anhand von Merkmalen wie den Zähnen. Hunde, die lange auf der Straße gelebt haben, haben oft schlechtere Zähne und wirken dadurch älter, als sie sind. Bitte weisen Sie Ihren Tierarzt darauf hin.
Das angegebene Alter bezieht sich auf den Zeitpunkt, zu dem der Hund vorgestellt wurde. Ist das schon länger her, ist der Hund inzwischen entsprechend älter.
Wie groß wird der Hund?
Wir teilen unsere Hunde nach ihrer erwarteten Schulterhöhe ein:
- klein: bis 34 cm
- mittel: 35 bis 54 cm
- groß: ab 55 cm
Gerade bei Mischlingen und Welpen ist die Endgröße nur eine Schätzung. Verstehen Sie die Angabe daher bitte als Orientierung, nicht als Garantie.
Eingewöhnung & Zeit nach der Adoption
Wie verhält sich ein Hund aus dem Tierschutz am Anfang?
Viele unserer Hunde haben bisher wenig Gutes mit Menschen erlebt. Sie sind anfangs oft scheu, kennen keine Kommandos und neigen in der neuen Umgebung eher zur Flucht. Geben Sie Ihrem Hund Zeit, Ruhe und Geduld. Hat er erst Vertrauen gefasst, wird er Ihnen ein treuer Begleiter sein.
Was sollte ich in den ersten Wochen beachten?
- Führen Sie Ihren Hund in den ersten Wochen immer an der Leine, auch im Garten, wenn dieser nicht ausbruchsicher eingezäunt ist.
- Verwenden Sie ein gut sitzendes Sicherheitsgeschirr und eine feste Leine. Rollleinen sind für ängstliche Tierschutzhunde nicht geeignet.
- Geben Sie Ihrem Hund einen ruhigen Rückzugsort und vermeiden Sie anfangs viel Besuch und Trubel.
- Stellen Sie Ihren Hund in den ersten Wochen Ihrem Tierarzt vor.
Was mache ich, wenn es Probleme gibt?
Melden Sie sich bitte frühzeitig bei uns. Viele Schwierigkeiten lassen sich mit ein paar Tipps, etwas Geduld oder Unterstützung durch eine Hundeschule lösen. Wir lassen Sie mit Ihrem Hund nicht allein.
Was passiert, wenn ich meinen Hund nicht behalten kann?
Bitte geben Sie Ihren Hund nicht selbst weiter und bringen Sie ihn nicht ins Tierheim. Wenden Sie sich an uns. Wir suchen dann eine Pflegestelle oder ein neues Zuhause für ihn. Dafür brauchen wir etwas Vorlaufzeit, denn nicht jede Pflegestelle passt zu jedem Hund. Melden Sie sich deshalb so früh wie möglich.
Mein Hund ist entlaufen. Was soll ich tun?
Melden Sie sich bitte sofort bei uns. Wir haben Erfahrung mit Suchaktionen und können Sie unterstützen. Informieren Sie außerdem die Polizei, die umliegenden Tierheime und das Haustierregister, bei dem Ihr Hund registriert ist. Laufen Sie Ihrem Hund nicht hinterher und rufen Sie ihn nicht laut, denn ein ängstlicher Hund läuft dann oft noch weiter weg.
Freuen Sie sich über Nachrichten und Fotos?
Sehr! Nichts freut uns mehr als zu sehen, wie sich unsere ehemaligen Schützlinge in ihrem neuen Zuhause entwickeln. Schicken Sie uns gern Fotos und ein paar Zeilen.
Herkunft & Auslandstierschutz
Woher kommen Ihre Hunde?
Unsere Hunde kommen aus Tierheimen und Tötungsstationen in der Slowakei, mit denen wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Wir kennen die Menschen dort persönlich, etwa in Zvolen, Zlaté Moravce, Nitra und Veľký Meder. Mehr über unsere Partner erfahren Sie unter Hier helfen wir.
Warum holen Sie Hunde aus dem Ausland? Es gibt doch auch hier Hunde in Tierheimen.
In der Slowakei sind Tötungsstationen gesetzlich erlaubt. Nach dem Fund eines Hundes bleiben oft nur 28 Tage, manchmal sogar nur sieben bis 14 Tage, bevor er getötet wird. In dieser Zeit findet sich vor Ort für die meisten Hunde kein Zuhause.
Die Vermittlung ist für uns aber nur ein Teil der Arbeit. Wir unterstützen Kastrationsprogramme, damit weniger ungewollte Welpen auf der Straße landen, und helfen den Tierheimen mit Futter, Material und dem Bau von Zwingern. Auch in Deutschland helfen wir, zum Beispiel bei der Suche nach entlaufenen Hunden.
Ist die Einreise der Hunde legal?
Ja. Wir haben alle nötigen Genehmigungen der Veterinärbehörden, darunter die Erlaubnis zur Vermittlung importierter Tiere nach § 11 Tierschutzgesetz und die Zulassung als Transportunternehmer nach der EU-Verordnung (EG) Nr. 1/2005. Jeder unserer Hunde reist mit EU-Heimtierausweis, gültiger Tollwutimpfung, amtlichem Gesundheitszeugnis und TRACES-Bescheinigung ein.
Woran erkenne ich seriösen Auslandstierschutz?
Egal, ob Sie einen Hund bei uns oder anderswo aus dem Ausland adoptieren: Achten Sie darauf, dass der Hund
- einen gültigen EU-Heimtierausweis hat,
- mindestens 21 Tage vor der Einreise gegen Tollwut geimpft wurde,
- mindestens 15 Wochen alt ist,
- ein amtliches Gesundheitszeugnis hat, das kurz vor der Ausreise ausgestellt wurde, und
- mit einer TRACES-Bescheinigung einreist, die Sie bei der Übergabe erhalten.
Fehlt etwas davon, sollten Sie misstrauisch werden. Illegal eingeführte Welpen können Sie dem zuständigen Veterinäramt melden.
Was ist eine TRACES-Bescheinigung?
TRACES ist ein System, in dem die Veterinärbehörden der EU miteinander vernetzt sind. Jeder Tiertransport zwischen EU-Ländern muss dort gemeldet werden. Die Behörde in der Slowakei prüft und untersucht jeden unserer Hunde vor der Abfahrt und bestätigt das in einer eigenen Bescheinigung. Diese begleitet den Hund bis zu Ihnen. Mit ihr können Sie die legale Einreise Ihres Hundes jederzeit nachweisen. Unseriöse Händler stellen solche Bescheinigungen nicht aus.
Warum vermitteln Sie keine Welpen unter 15 Wochen?
Weil das gesetzlich nicht erlaubt ist. Welpen können frühestens mit zwölf Wochen gegen Tollwut geimpft werden. Danach müssen mindestens 21 Tage vergehen, bevor sie einreisen dürfen. Ein Welpe aus dem Ausland, der jünger als 15 Wochen ist, wurde also illegal eingeführt.
Pflegestelle werden
Wozu brauchen Sie Pflegestellen, wenn Sie direkt vermitteln?
Unsere Hunde kommen nur nach Deutschland, wenn sie bereits ein Zuhause haben. Trotzdem gibt es Notfälle: Ein Adoptant wird am Transporttag krank oder hat eine Panne, oder ein Hund kann aus persönlichen Gründen nicht in seiner Familie bleiben. Da wir kein Tierheim haben, brauchen wir für solche Fälle Pflegestellen, die kurzfristig einen Hund aufnehmen können.
Was macht eine Pflegestelle?
- Sie gibt dem Hund ein liebevolles Zuhause auf Zeit, bis er seine Familie gefunden hat.
- Sie erzählt uns, wie sich der Hund im Alltag verhält, damit wir Interessenten gut beraten können.
- Sie schickt uns ab und zu Fotos, denn gute Bilder erhöhen die Vermittlungschancen.
- Sie ermöglicht Interessenten, den Hund kennenzulernen.
- Sie geht mit dem Hund bei Bedarf zum Tierarzt.
Welche Voraussetzungen muss ich als Pflegestelle erfüllen?
Sie sollten im Saarland , im angrenzenden Rheinland-Pfalz oder in der Nähe unserer anderen Stationen (aktuell Hockenheim und Regensburg) wohnen. Hundeerfahrung ist notwendig. Nach Ihrer Anfrage meldet sich unsere Pflegestellenbetreuung bei Ihnen, wir führen eine Vorkontrolle durch und schließen einen Pflegestellenvertrag mit Ihnen ab.
Wer trägt die Kosten und wie ist der Hund versichert?
Pflegestellen arbeiten ehrenamtlich und ohne Bezahlung. Die Tierarztkosten übernimmt der Verein. Bitte sprechen Sie Tierarztbesuche vorher mit uns ab, außer natürlich im Notfall. Über uns ist der Hund haftpflichtversichert für Schäden, die er Dritten zufügt. Eine Versicherungsbestätigung erhalten Sie von uns.
Wie lange bleibt ein Hund auf der Pflegestelle?
Das ist sehr unterschiedlich: manchmal nur ein paar Tage, manchmal auch einige Monate, bis das richtige Zuhause gefunden ist.
Wie werde ich Pflegestelle?
Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder per E-Mail. Unsere Pflegestellenbetreuung meldet sich bei Ihnen und beantwortet gern alle Ihre Fragen.
Spenden & Mitgliedschaft
Wie kann ich Geld spenden?
Sie können per Überweisung oder per PayPal spenden:
- Empfänger: Hundepfoten SaarPfalz e.V.
- Bank: Bank 1 Saar Neunkirchen
- IBAN: DE11 5919 0000 0116 5310 03
- BIC: SABADE5S
- PayPal: spenden@hundepfoten-saarpfalz.de
Mehr dazu auf unserer Seite Geldspende.
Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?
Ja, gern, für Geld- und für Sachspenden. Schreiben Sie uns einfach über das Kontaktformular. Bei Spenden bis 300 Euro reicht dem Finanzamt in der Regel Ihr Kontoauszug oder die Buchungsbestätigung als Nachweis.
Kann ich für ein bestimmtes Projekt spenden?
Ja. Wenn Ihre Spende zum Beispiel einem bestimmten Tierheim oder einer Kastrationsaktion zugutekommen soll, schreiben Sie uns kurz. Wir besprechen das gern persönlich mit Ihnen.
Welche Sachspenden nehmen Sie an?
Wir freuen uns über saubere, trockene und gut erhaltene Sachen, zum Beispiel Decken, Handtücher und Bettwäsche, Trocken- und Nassfutter, Leinen, Halsbänder und Geschirre, Kunststoffkörbe, Transportboxen sowie Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel.
Nicht annehmen können wir unter anderem Flexi-Leinen, tierschutzwidrige Halsbänder, Daunendecken, Matratzen, Teppiche, Altkleider und Rattankörbe. Die vollständige Liste finden Sie auf der Seite Sachspende.
Wo kann ich Sachspenden abgeben?
Bitte rufen Sie vor jeder Abgabe kurz unser Spendenhandy an. Wir nennen Ihnen dann die passende Sammelstelle und vereinbaren einen Termin. Bei größeren Mengen klären wir gern, ob wir die Spende abholen können. Telefonnummer und Sammelstellen finden Sie auf der Seite Sachspende.
Kommt meine Spende wirklich an?
Ja. Bei uns arbeiten alle ehrenamtlich, niemand erhält eine Vergütung. Spenden und Mitgliedsbeiträge kommen direkt den Tieren zugute. Auf der Seite Spenden kommen an zeigen wir mit Fotos, welche Spenden wir bei unseren Transporten und Spendenfahrten übergeben haben.
Wie werde ich Mitglied und was kostet das?
Der Mindestbeitrag beträgt 2 Euro im Monat, gern auch mehr. Sie können aktives Mitglied werden und zum Beispiel bei Transporten oder im Vereinsheim mithelfen oder als Fördermitglied unsere Arbeit regelmäßig unterstützen. Laden Sie den Mitgliedsantrag herunter und schicken Sie ihn unterschrieben per Post an uns. Alles Weitere finden Sie auf der Seite Mitglied werden.
Wann wird der Mitgliedsbeitrag fällig und wie kann ich kündigen?
Der Beitrag für das laufende Jahr ist spätestens 14 Tage nach Ihrem Antrag zu überweisen, die Folgebeiträge jeweils bis zum 31. Januar. Die Mitgliedschaft verlängert sich jedes Jahr automatisch, wenn Sie nicht bis drei Monate vor Jahresende kündigen.
Wie kann ich sonst noch helfen?
Es gibt viele Möglichkeiten: Werden Sie Pflegestelle, helfen Sie bei Transporten, im Vereinsheim oder an unseren Infoständen mit, oder teilen Sie unsere Hunde in den sozialen Netzwerken. Jede Vermittlung beginnt damit, dass jemand von einem Hund erfährt.
Verein & Kontakt
Wer steckt hinter Hundepfoten SaarPfalz e.V.?
Wir sind ein eingetragener, als gemeinnützig anerkannter Verein, gegründet am 29. April 2012 und eingetragen beim Amtsgericht Neunkirchen/Saar. Alle Mitglieder arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Mehr über uns, unsere Geschichte und unser Team erfahren Sie unter Über uns.
Haben Sie ein Tierheim? Kann ich einfach vorbeikommen?
Nein, wir haben kein Tierheim. Unser Vereinsheim in Marpingen-Urexweiler ist unser Abholort am Transporttag, unser Lager für Spenden und unser Büro. Es ist nicht ständig besetzt. Bitte kommen Sie deshalb nur nach vorheriger Absprache vorbei.
Wie erreiche ich Sie am besten?
Am besten per E-Mail an info@hundepfotensaarpfalz.de oder über unser Kontaktformular. Bei Fragen zur Vermittlung erreichen Sie uns auch telefonisch unter 01578 – 34 19 627. Bitte geben Sie immer eine Telefonnummer an, unter der wir Sie zurückrufen können.
Da wir alle ehrenamtlich arbeiten und viele von uns berufstätig sind, können wir nicht immer sofort antworten. Wir melden uns aber so schnell wie möglich.
Ihr Anruf wird bei mir als Spam angezeigt. Woran liegt das?
Manche Mobilfunkanbieter markieren Anrufe von unserem Vermittlungshandy fälschlich als Spam. Speichern Sie unsere Nummer 01578 – 34 19 627 am besten in Ihrem Telefonbuch. Gespeicherte Nummern werden nicht als Spam erkannt, und Sie verpassen unseren Rückruf nicht.
Ich habe Tierquälerei oder schlechte Hundehaltung beobachtet. Was kann ich tun?
Als Tierschutzverein sind wir keine Behörde und dürfen nicht selbst eingreifen. Zuständig ist das Veterinäramt Ihres Landkreises oder das Ordnungsamt. Wenden Sie sich am besten direkt dorthin und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift. Anonyme Meldungen verlaufen oft im Sand, weil die Behörde keine Rückfragen stellen kann. Ist ein Tier akut in Gefahr, rufen Sie die Polizei.
Ich muss meinen Hund abgeben. Können Sie ihn aufnehmen?
Für Hunde, die wir selbst vermittelt haben, sind wir immer da. Bei anderen Hunden können wir leider nur selten helfen, weil wir kein Tierheim haben und unsere Pflegestellen für Notfälle aus unserer eigenen Vermittlung brauchen. Schreiben Sie uns trotzdem gern, vielleicht können wir Ihnen mit einem Rat weiterhelfen. Wenden Sie sich außerdem an das Tierheim in Ihrer Nähe.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Dann schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder per E-Mail. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und viele von uns sind berufstätig. Deshalb kann eine Antwort manchmal etwas dauern, wir melden uns aber so schnell wie möglich.